.fünfunddreißig.

Da hängt er wieder.

Der Ausweg.

Eine Zeitlang hab ich mich wohl verabschiedet.

Aber nun ist es wieder soweit.

Ich stehe wieder da und lege ihn mir vorsichtig um den Hals.

Langsam gehe ich in die Knie. Es wird langsam eng um den Hals.

Ich merke, dass ich keine Luft mehr bekomme.

Ich stelle mich wieder hin.

Nie lasse ich mich fallen.

Dabei ist diese Schlinge doch  meine beste Freundin.

Sie ist diejenige, die mein größtes Bedürfnis erfüllen kann.

Das Bedürfnis, nicht mehr leben zu müssen.

Wieso vertraue ich ihr nicht?

Wieso lasse ich mich nicht in ihre kalten dünnen Arme fallen?

Was hält mich zurück?

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