.sechzehn.

Was wäre die Welt bloß ohne Grenzen?

Ohne Grenzen zwischen Staaten. Ohne Grenzen zwischen Geschlechtern. Ohne Grenzen zwischen Aussehen. Ohne Grenzen zwischen Spezien. Ohne Grenzen zwischen Lieben.

Sie wäre friedlicher. Sie wäre schöner.

Was wäre die Welt bloß ohne Staaten?

Ohne Herrscher. Ohne Untertanen. Ohne Hierarchien. Ohne Autoritäten. Ohne Macht. Ohne Unterdrückung. Ohne Zwang.

Sie wäre freier. Sie wäre besser.

Was wäre die Welt bloß ohne das Töten?

Ohne Kriege. Ohne Schlachthöfe. Ohne Soldaten. Ohne Armeen. Ohne Mord. Ohne Waffen.

Sie wäre lebendiger. Sie wäre angenehmer.

Aber all das wird doch nie aufhören!

Wenn wir nicht aufhören, dann wird es nie aufhören.

Wenn wir nicht aufhören zu töten.

Wenn wir nicht aufhören zu gehorchen.

Wenn wir nicht aufhören zu hassen.

Wenn wir nicht aufhören zu kategorisieren.

Wenn wir nicht aufhören zu folgen.

Also beenden wir es jetzt.

Jede*r beendet es ab sofort.

Denn all das ist nur real, wenn wir danach handeln.  All das gibt es nur, weil wir es tun, weil wir töten, weil wir hassen, weil wir folgen.

Es gibt keinen Krieg ohne Menschen. Es gibt keinen Staat ohne Menschen. Es gibt keinen Gott ohne Menschen. Es gibt keine Macht ohne Menschen. Es gibt keinen Mord ohne Menschen.

Wenn niemand einen Mord begeht, gibt es ihn nicht. Wenn niemand an Gott glaubt, gibt es ihn nicht. Wenn niemand dem Staat gehorcht, gibt es ihn nicht. Wenn niemand beim Krieg mitmacht, gibt es ihn nicht.

Also Los!

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